Ob zur Abklärung von Beschwerden oder im Rahmen minimal-invasiver Eingriffe: Die endoskopische Diagnostik ist ein zentraler Bestandteil der modernen Urologie. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die Verfahren, Einsatzmöglichkeiten und den Ablauf.
Endoskopie
Modern & schonend
Endoskopische Untersuchungen der Blase und auch Harnleiter/Nierenbecken werden seit Jahren ausschließlich mit modernem flexiblem Instrumentarium durchgeführt. Dadurch ist jegliche Blasenspiegelung oder auch die Entfernung einer Harnleiterschiene nach Steinoperationen mit nur noch minimalem Aufwand möglich.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Endoskopie
Die urologische Endoskopie beinhaltet Verfahren, bei dem eine winzige Kamera über die Harnröhre eingeführt wird, um Auffälligkeiten in der Harnröhre, Prostata und Blase bis in den Harnleiter, sowie das Nierenbecken zu erkennen und zu behandeln. In der ambulanten Praxis sind in der Regel nur Untersuchungen bis zur Harnblase möglich. Sie wird Urethro-Cystoskopie oder auch allgemein Blasenspiegelung genannt.
Nein, diese Untersuchung erfordert sterile Urinverhältnisse. Sollten Sie vor einer geplanten Spiegelung Symptome eines Harnwegsinfektes verspüren, so kommen Sie bitte einige Tage vorher zur Urinkontrolle.
Wie bei jeder medizinischen Untersuchung gibt es Risiken, aber sie sind selten. Mögliche Komplikationen umfassen Infektionen, Blutungen oder Verletzungen der Schleimhaut der Blase oder der Harnröhre und Narbenbildung. Genaueres erfahren Sie in der medizinischen Aufklärung vor dem Termin.
Eine Blasenspiegelung dauert i.d.R. wenige Minuten. Sie können anschließend direkt die Praxis verlassen und müssen nicht nachbeobachtet werden.